Mögliche Komplikationen
Die hier angeführten, unerwünschten, biologischen Ereignisse kommen mit einer gewissen Häufigkeit bei dieser Operation vor. Diese sollten als kalkulierte Risiken eingestuft werden.
- bei zu geringer Hautentfernung kann es zum Widerauftreten der Deformität kommen
- belästigendes Strammheitsgefühl, besonders bei Lageänderungen
- um die Wunden zu entlasten, sollte man die ersten 8 Tage nicht normal sitzen (liegen und stehen ist erlaubt)
- täglich duschen
- die Fäden sollten am 8-12. Tag entfernt werden
- anfänglich leicht irritierte Wunden sind zu erwarten
- die Narben können durch die senkrechten Zug- und Zerrbelastungen verbreitet werden
- eingeschränkt arbeitsfähig bis zu 3-4 Wochen
- körperliche Belastungen sollten für 2-3 Monate vermieden werden
Nachblutung:
Nach jeder Operation können Nachblutungen entstehen. Deshalb kann für die ersten 7-10 Tage eine Drainage von Nöten sein. Bei kräftiger Nachblutung muss die Wunde wieder geöffnet werden. Dieses Risiko wird durch Einnahme von Schmerztabletten wie z.B. Aspirin und Vitamin E erhöht. Diese sollten möglichst ab zwei Wochen vor dem geplanten Eingriff vermieden werden.
Infektion:
Trotz sterilen Vorsichtsmaßnahmen können Entzündungen entstehen. Prophylaktisch wird eine antibiotische Behandlung eingesetzt.
Narben:
Da die Narben in ständiger Bewegung sind, werden die Narben ständig von Zerr- und Schwerkräften beeinflusst. Deshalb können in den meisten Fällen verbreitete Narben erwartet werden.
Nervschaden:
Die wichtigen Nerven liegen an den Oberschenkeln in tieferen Schichten wo nicht operiert wird. Deshalb sollten Nervschäden nicht erst entstehen. Oberflächliche Gefühlsnerven werden jedoch durchtrennt wobei vorübergehender Gefühlsausfall normal ist. In einzelnen Fällen ist ein permanenter Ausfall jedoch möglich.

