Brustvergrößerung: Operation
Brustvergrößerung: Operation
Die Dauer der Operation beträgt ca. 1–1,5 Stunden. Der Blutverlust ist gering, trotzdem können Blutergüsse in Form von blauen Flecken unter der Haut sichtbar werden. Ihre Ausdehnung hängt ab von der Blutungsneigung der Patientin. Eine seitenverschiedene Ausprägung der Blutergüsse bedeutet keine Komplikation. Eine geringe Schwellung der Brüste klingt nach kurzer Zeit ab.
Nachoperative Schmerzen
Die Spontanschmerzen sind gering, jedoch werden sie je nach Empfindlichkeit der Patientinnen verschieden empfunden. Meist werden sie als Spannungs- und Völlegefühl beschrieben oder wie das Einschießen der Milch nach der Entbindung. Schmerztabletten reichen zu ihrer Unterdrückung aus, sofern überhaupt notwendig. Im Allgemeinen verspüren die Patientinnen in den ersten Tagen einen leichten Schmerz bei Bewegung der Arme.
Nachbehandlung und Dauer des Klinikaufenthaltes
Nach Beendigung des operativen Eingriffs wird für ca. 1 Woche ein Spezial-BH angelegt, um das Implantat am richtigen Platz zu halten. Ein Klinikaufenthalt von ein bis drei Tagen ist ratsam. Diesen Zeitraum gibt die menschliche Natur vor. Eventuell nachsickerndes Blut und Gewebsflüssigkeit werden durch ein Redonsystem abgeleitet. Das Verbleiben des Blutes im Körper würde den Heilungsprozess verzögern. Die Bindegewebsfasern, die bei dem Eingriff durchtrennt werden mussten, um einen Raum für das Implantat zu schaffen, wachsen wieder neu, verbinden die Brustdrüse wieder mit der Verschiebeschicht des Brustmuskels, umhüllen das Kissen und umschließen es als so genannte Kapsel. Bei jeder Patientin tritt dieser Vorgang ein. Die Konsistenz des Kissens selbst bleibt immer unverändert.

