Mögliche Schwierigkeiten nach einer Brustvergrößerung
Muss eine Patientin nach einer Brustvergrößerung mit Schwierigkeiten an den Brüsten rechnen? Obwohl bereits hunderttausende von Frauen operative Brustvergrößerungen ohne negative Reaktion an sich vornehmen ließen, kann man nicht sagen, dass jeder chirurgische Eingriff zu jeder Zeit erfolgreich sein muss. Verschiedene Personen können auf Operationen oder Implantate (Einpflanzungen) unterschiedlich reagieren. In der medizinischen Literatur sind gelegentlich Berichte über Beschwerden wegen besonderer Härte der Brüste und/oder andere Unannehmlichkeiten anzutreffen.
Da es bei einigen Patientinnen zu einem verstärkten Bindegewebswachstum und zum Schrumpfen dieses, das Implantat umgebenden Bindegewebes kommen kann, spricht man von einer so genannten Kapselfibrose. In solch einem Fall fühlt sich die Brust härter an und könnte ihre Form minimal verändern. Voraussagen lassen sich dieses Erscheinen nicht, und es kann auch nicht mit Sicherheit verhindert werden. Fühlt sich die Patientin dadurch beeinträchtigt, so kann der Arzt diese Verhärtung wieder beseitigen.
Die Entstehung einer Kapselfibrose stellt keine Komplikation der Operation im eigentlichen Sinne dar, sondern ist bedingt durch eine besondere Reaktionsbereitschaft (wahrscheinlich bedingt durch eine Entzündung) des Organismus der betreffenden Patientin.
Ein Zerreißen der Hülle des Implantates passiert nur in extremen Situationen, z.B. bei schweren Unfällen durch Aufprall oder sehr starkem Druck. Nach solch einem Unglücksfall sollte der gelantinöse Inhalt des Kissens innerhalb eines Zeitraumes von wenigen Wochen vom Arzt operativ entfernt und durch ein neues Implantat ersetzt werden. Da der Inhalt von silikongelgefüllten Inlays nicht flüssig ist, kann er sich nicht im Körper verteilen. Nähere Information bei Silikon.

