Brustverkleinerung - Nachbehandlung
Nähte und Fädenziehen
Die Nahttechnik strebt zarte, möglichst unauffällige Narben an. Da die Wundränder durch versenkt fortlaufende Nähte, nicht mehr wie früher mit Einzelnähten verschlossen werden, resultieren im Regelfall nur sehr schmale Narben. Sie verlaufen in Form eines umgekehrten T von der Brustwarze aus senkrecht nach unten in die untere Brustfalte seitlich auslaufend. Da ganz überwiegend mit Nähmaterial genäht wird, welches der Körper allmählich auflöst, müssen, sofern überhaupt, allenfalls einige wenige Fäden gezogen werden.
Die Länge der Narbe in der unteren Brustumschlagfalte hängt von der ursprünglichen Größe und Form der Brust ab. Je kleiner die Hängebrust, desto kürzer fällt die Narbe aus. Bei sehr großen Brüsten mit seitlichen Fett- und Hautwülsten erstrecken sich die Narben seitlich entsprechend weiter.
Klinikaufenthalt
1-2 Tage bei Straffung sonst länger. Die menschliche Natur braucht zur Heilung der Wunden und zur Bildung haltbarer Narben eine gewisse Zeit. Man sollte nicht nur an die äußerlich sichtbaren Hautwunden denken, sondern auch daran, dass die Brustdrüsenkörper vorsichtig von der Unterlage abgehoben und auf dem großen Brustmuskel weiter nach oben verlagert, also gehoben wurden, wo sie an der Muskelverschiebeschicht mit Bindegewebe anwachsen müssen.
Nachbehandlung und Verband
Ruhigstellung der neugeformten Brust durch einen sterilen Verband /Sport-BH, später durch einen gutsitzenden BH.Zu frühe, unkontrollierte oder stärkere Körperbewegungen und Erschütterungen verhindern dieses Anwachsen der hochgehobenen Brustdrüse. Sie sackt vorzeitig nach unten und belastet und dehnt die äußerlich sichtbare horizontale Narbe, die dadurch breiter und unschöner werden kann.

