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Komplikationen / Fremdkörpergranulome nach Faltenunterspritzung

 

 

Die lokalen Komplikationen nach Faltenunterspritzungen im Gesicht können durch das verwendete Produkt, durch Fehler bei der Anwendung sowie durch eine falsche Patientenauswahl bedingt sein.

 

Insgesamt ließ sich feststellen, dass bei fast 70 % der Patienten mit Komplikationen nach Faltenunterspritzung ein nicht resorbierbares (dauerhaftes) Implantatmaterial verwendet wurde, in 30% fand sich ein (resorbierbares) kurzzeitiges Material, wo wahrscheinlich ein Fehler bei der Anwendung vorlag.

 

Anhand von verschiedenen Veröffentlichungen* kommt es bei ca.:

20% zu Komplikationen bei: Dermalive, Artecoll, Silikonöl

15% NewFill

5% Aquamid, Reviderm

2-5% BioAlcamid, Evolution, Matridur, Outline

Auch Hyaluronsäuren z.B. Restylane haben zu Komplikationen geführt.

* = QUELLE: von Dr. Dr. med. Christoph Lenzen: Wo finden sich die Ursachen für Komplikationen nach Faltenunterspritzungen im Gesicht - beim Produkt, beim Anwende oder bei dem Patienten? - Magazin für Ästhetische Chirurgie 2/2005

 

Falls es dann doch zu einem Fremdkörpergranulom gekommen ist, gibt es mehrere Vorgehensweisen.

 

1. Kortison Cremes

2. Kortison / 5-FU Gemisch Unterspritzung

3. Hyaluronidase Unterspritzung

4. Exzision / Herausschneiden

 

Bitte vermeiden Sie dann für die Zukunft weitere Faltenunterspritzungen, denn hierbei könnte es zu einer Provokation der restlichen dauerhaften Produkte kommen. Und es folgt das nächste Fremdkörpergranulom...

 

 

 

 

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