Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure
Diese injizierbare wasserklare, zähflüssige Flüssigkeit wird seit 1997 als Füllmaterial eingesetzt. Diese Zwischenzellsubstanz, welche in jedem Tier und Mensch vorkommt, wird in die Lederhaut oder tiefer (subkutan) appliziert. Die Moleküle sollen regenerative Prozesse des Bindegewebes unterstützen beziehungsweise beeinflussen. Dieser Vorgang wird als Matrixengineering bezeichnet. Die heute gängigen Produkte unterscheiden sich von der Abstammung (Hahnenkamm, gentechnologisch von Bakterienkulturen).
Handhabung: Es ist keine Testung vor der Korrekturbehandlung notwendig und für die Lagerung ist Raumtemperatur ausreichend.
Einsatzgebiet: Oberflächliche narbige Zustände und altersbedingte Falten. Kombination mit anderen Injektionsmaterialien ist möglich (Sandwichtechnik).
Injektionstechnik: Ohne eine Überkorrektur wird mit einer feinen Nadel punktuelle sowie lineare (Tunneltechnik) das Füllmaterial eingebracht. Durch nachträgliche Massage kann die Flüssigkeit verteilt werden.
Prognose: Hält länger (speziell Restylane® bis zu einem Jahr) als Kollagen-Implantate, aber kürzer als künstliche Füllmaterialien wie z.B. Artecoll® (permanent).
Nebenwirkung: kaum bekannt außer Rötung für ein paar Wochen
Dieses Produkt favorisiere ich, wenn ich biologische Materialien nutze.

