Fruchtsäurepeeling (Chemical Peeling) – Ablauf
Der Ablauf vor der Peeling-Behandlung:
- kein Parfüm und Make-Up
- Mit einer milden Seife sollte die Haut vorher gereinigt sein
Das Vorgehen:
- In wöchentlichen bis 14-tägigen Abständen wird die Peelinglösung aufgetragen
- In der Regel startet man mit einer niedrigen Konzentration der Lösung (20%-ig)
- mit einem Pinsel wird die Lösung auf die betroffenen Hautareale dünn aufgetragen
- Nach ein bis fünf Minuten tritt auf der Haut ein leichtes Brennen auf, das sofort mit einer Pufferlösung neutralisiert wird
- Feuchtigkeitscremes können hiernach auf die Haut aufgetragen werden
- Je nach Hauttyp und Ziel unterscheidet sich auch die Anzahl der Peeling, die im Durchschnitt meist sechs bis zehn Mal beträgt
- An der Irritation der Haut orientiert sich auch die Wahl für die Konzentration der Peelinglösung. Man kann zügig auf die maximale Konzentration der Lösung steigern, wenn die Haut wenig irritiert ist.
Eine Peeling-Behandlung wird im Allgemeinen sehr gut vertragen und zeigt bei mittleren bis leichten kosmetischen eine hohe Wirksamkeit. Aber der Patient muss sich auch hier im Klaren darüber sein, dass keine Wunder von einem solchen kosmetischen Verfahren erwartet werden sollten.
Nach dem Eingriff:
Entsprechend Ihrem Hauttyp und der Art des Peels wird eine lokale Nachbehandlung verordnet. Je nach Eingriff werden auch Gesichtsschwellungen auftreten, die nach ein bis fünf Tagen verschwinden. Die Peels werden für gewöhnlich in der lichtarmen Zeit durchgeführt. Ein Lichtschutz ist danach absolut erforderlich (<Lichtschutzfaktor 15).
Das <strong>Chemical Peeling ist heutzutage die häufigste angewandte ästhetische dermatologische Methode. Über die oberflächliche Reparatur von sommerlichen Lichtschäden bis hin zur Korrektur von Falten und Pigmentverschiebungen sind viele Anwendungen möglich und Erfolg versprechend. Im kurativen Bereich sind die Entfernungen von Hautkrebsvorstufen, gutartigen Hautveränderungen durchaus möglich.

