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Gesäßvergrößerung

Gesäßvergrößerung

Wer will heutzutage eine Gesäßvergrößerung und was für andere Gründe gibt es?

Eine ästhetische Vergrößerung bei latein- und südamerikanischen Frauen

Damen (> 40 Jahre) in Deutschland und Homosexuellen. Eine Konturkorrektur nach Muskelerkrankungen, bei angeborenen Defekten, bei neurologische Erkrankungen, Rekonstruktion nach Verletzungen und Implantataustausch. Warum sind die Südamerikaner hier so führend? Weil die Größe des Gesäßes der dort ansässiger Frauen einen ähnlichen sexuellen Stellenwert wie die Größe der Brust in Europa und USA hat.

 

Die Operation:

Durch einen 5-7 cm langen, senkrechten Schnitt in der mittleren Pofalten werden die Implantate mittig, oben unter den Pomuskel geschoben. Das Implantat erhält seine hohe Lage aus 2 Gründen. es sieht sportlicher und attraktiver aus beim Sitzen stört es nicht.

 

Vorher wird das Gesäß im Sitzen, im Ruhe- und im Angespannten-Zustand inspiziert und markiert. Heutzutage werden mehr Festgel-Implantate gewählt, weil sie sich natürlicher anfühlen. Diese gibt es in allen Formen. Bei manchen Patienten ist eine gleichzeitige Fettabsaugung der Flanken und unteren Pofalte, um ein optimales Ergebnis zu erreichen, indiziert. Falls bereits eine Erschlaffung der Pohaut vorhanden ist, kann eine ovale Hautentfernung im Bereich der unteren Pofalte eine Verbesserung erbringen.

 

Nach der Operation

- für die ersten Tage haben sie ein Redon Drainage (Einmalgerät mit kontinuierlicher Saugdrainge) damit sich kein großer Bluterguss bilden kann

- Antibiotika und Schmerzmedikation bei Bedarf

- Miederhose für 3 Wochen (Tag und Nacht)

- Bettruhe für die ersten 2 Tage (Bauch- oder Seitenlage)

- der Patienten sollte auf dem Bauch schlafen und auf weichen Kissen sitzen

- nach 3 Wochen sind Übungen erlaubt

Tipp: Intramuskuläre Spritzen sollten sicherheitshalber nicht mehr in den Po gegeben werden.

 

Mögliche Komplikationen

- Schwangerschaftsstreifen am Po (verlieren ihre rote Farbe nach 2 Jahren)

- Nervenschmerzen (für 2 Wochen)

- Sitzbeschwerden bis zu 3 Monaten

- breite Narbe

- nicht symmetrisch

- nach einem Sturz: geplatztes Implantat

- Bluterguss

- Entzündung

- bindegewebige Verkapselung

- falls nach Jahren das Implantat entfernt wird, kann eine Delle übrig bleiben

 

Frage

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