Durchführung der Verödung
Krampfadern veröden
Sie bekommen meist vor der ersten Behandlung einen Kompressionsstrumpf rezeptiert, den Sie 2 Tage vorher schon tragen, um sicher zu sein, dass er gut passt.
In einer meist mehrmaligen Behandlung werden die Krampfadern punktiert. Anschließend wird ein Verödungsmittel in die Krampfadern eingespritzt. Es bewirkt, dass sich die Gefäßwände der Krampfadern verkleben. Nach der Einspritzung wird ein Kompressionsverband angelegt.
Gleich nach der Verödung sollten Sie etwa eine halbe Stunde umhergehen. In der Regel können Sie nach dieser Behandlung Ihre Berufstätigkeit und die Arbeit im Haushalt sofort wieder durchführen. Es liegt durchaus im Interesse der Behandlung, dass Sie in Bewegung bleiben. Merken Sie sich den Satz: Gehen und Liegen sind gut, Stehen und Sitzen sind schlecht.
Nur, wenn Sie bereits einen Kompressionsstrumpf haben, können Sie in der Regel, wenn Ihr Arzt Ihnen nicht etwas anderes empfiehlt, den Verband am gleichen Abend (erst im Bett) abwickeln.
Am nächsten Morgen und an den folgenden Tagen tragen Sie den Kompressionsstrumpf konsequent stets außerhalb des Bettes. Vergessen Sie keinesfalls, zur nächsten Sitzung Ihre Binden wieder mitzubringen.
Nach abgeschlossener Behandlung müssen Sie Ihren Strumpf 4-6 Wochen tagsüber regelmäßig tragen.
Eine Kontrolluntersuchung erfolgt 2 - 5 Tage nach der Verödungssitzung.
Eine Funktionskontrolle der Venen erfolgt nach drei bis sechs Monaten, weil bei vielen Patienten ein optimales Ergebnis erst nach Monaten zu sehen ist.

