Mögliche Komplikationen bei der Verödung
Mögliche Komplikationen durch eine Verödungsbehandlung sind selten.
- Wenn bei der Einspritzung Teile des Verödungsmittels neben das Blutgefäß gelangen, kann es zu örtlichen Entzündungen und, sehr selten, auch einmal zu einer Geschwürbildung kommen(< 0,4%).
- Ein gewisses Spannungsgefühl in der ersten Nacht im Verödungsbereich ist dagegen normal.
- Allergische Reaktionen durch das Verödungsmittel und Klebeverbände sind sehr selten (<0,5%).
- Oberflächliche Venenentzündungen können gelegentlich auftreten. Oft genügt es dann das geronnene Blut durch einen Einstich zu entleeren (4-6%)
- In einem Teil der Fälle kommt es zu bleibenden, leicht bräunlichen Hautverfärbungen (Pigmentierung) im Bereich der verödeten Krampfadern(<1%)
- Extrem selten kann es zu einer tiefen Beinvenenthrombose kommen(<0,1%)
- Noch seltener kann es, nur durch eine versehentliche Einspritzung in eine Schlagader, zum teilweise schwerwiegenden Gewebsuntergang kommen. Um weitere Risiken bei der Durchführung des Eingriffs möglichst auszuschalten, bitten wir Sie die noch nicht erwähnten Erkrankungen Ihrem Arzt mitzuteilen.
Die Sklerotherapie ist zurzeit noch die populärste traditionelle Behandlungsmethode von Krampfadern. Weiterentwickelte Technologien lassen in der Zukunft auf zusätzliche Möglichkeiten hoffen, in großen (Krampfadern), mittleren und kleinen Gefäßen (Besenreiser).

