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Laser in Situ Keratomileusis (LASIK)

Indikation

- Kurzsichtigkeit bis ca. -10 dpt.

- Weitsichtigkeit bis ca. +3 dpt.

- Hornhautverkrümmung bis ca. 3 dpt.

Eigenschaften

- Gute Vorhersagbarkeit im Anwendungsbereich

- Korrektur findet im optischen Zentrum i. d. tieferen Schichten d. Hornhaut statt

- Schnelle Rehabilitationszeit, kaum Sehschwankungen

- In der Regel keine Schmerzen nach der Operation

- Effekt kann nicht rückgängig gemacht werden

Die LASIK ist die Kombination einer operativen Schnitttechnik (Keratomileusis) und der Lasertechnik. Die Schnitttechnik, verbunden mit der Genauigkeit des Lasers, ermöglicht auch bei hohen Fehlsichtigkeiten eine gute Vorhersagbarkeit und eine schnelle Rehabilitation. Die LASIK hat sich aus der PRK entwickelt und wird seit Anfang der 90er Jahre eingesetzt. Für die Korrektur von Kurzsichtigkeit von ca. -6 dpt. bis ca. -12 dpt. hat dieses Verfahren laut Kommission Refraktive Chirurgie (KRC) das experimentelle Stadium verlassen, erfordert aber den erfahrenen Hornhautchirurgen.

 

LASIK als Verfahren der Wahl

Entscheidend ist der Einsatz der körpereigenen Funktionen für den Heilungsprozess. Dies funktioniert wie folgt: Die oberste Hornhautschicht wird zuerst wie ein Buchdeckel weggeklappt. Nach dem Eingriff an den darunter liegenden Hornhautschichten liegt sie dann als körpereigenes schützendes Pflaster über der Wunde. Daraus ergibt sich für die Heilung

- Die Wundheilung verläuft im Inneren der Hornhaut von selbst, langsam und gleichmäßig

- Der Heilungsprozess verläuft in d. Regel rasch und schmerzfrei

- Sie erreichen schnell Ihre volle Sehkraft

- Sie müssen nur wenige Termine zur Nachuntersuchung wahrnehmen

 

Ansaugvorgang

Vor der Operation wird ein Saugring auf das Auge gesetzt und fixiert dieses. Hierfür wird das Auge kurz unter Druck gesetzt.

 

 

Hornhautpräparation

Mit einem in dem Hobel integrierten Präzisionsmesser wird ein dünnes Scheibchen der Hornhaut (0,16mm) teilweise eingeschnitten.

[u]Freilegen des Hornhautinneren:[/u]

Das Hornhautscheibchen (engl. »flap«) wird wie ein »Buchdeckel« weggeklappt.

[u]Der Laser wird angesetzt:[/u]

Die darunter liegenden tieferen Hornhautschichten werden mit dem Excimer-Laser je nach Fehlsichtigkeit modelliert.

[u]Wundverschluss:[/u]

Das Hornhautscheibchen wird wieder zurückgelegt, haftet von selbst und schützt als körpereigenes Pflaster die Wunde.

 

Kurzsichtigkeit wird korrigiert, indem die Hornhaut im Zentrum abgeflacht wird. Bei Weitsichtigkeit wird die Hornhaut um das Zentrum "außen herum" ringförmig abgetragen wird. Eine bestehende Hornhautverkrümmung wird bei einer Korrektur der Kurz- oder Weitsichtigkeit mitbehandelt. Die Oberfläche der Hornhaut wird dabei so abgetragen, dass sie der Kugelform angenähert wird.

 

Frage

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