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Laserbehandlung

Die Anzahl der Anwendungen über die Gesichtshaut ist der Schlüssel zur Erlangung gleichmäßiger Ergebnisse. Dünne Haut verträgt nicht so viele Anwendungen, wie dicke, fettige Haut. Patienten mit Aknenarben brauchen oft mehr Laseranwendungen als ältere Patienten mit dünner, trockener Haut. Entsprechend braucht man weniger Anwendungen beim Resurfacing des unteren Augenlides als beim Resurfacing von dicker Stirnhaut mit tiefen Falten.

 

Laser-Resurfacing ist eine visuelle Kunst. Es ist wichtig, die Eindringtiefe bei jeder Anwendung zu prüfen, um den Endpunkt des Resurfacing erkennen zu können. Der offensichtlich optische Endpunkt ist die Beseitigung von Gesichtsfalten und die Herstellung von glatt strukturierter Haut. Die Hautfarbe ist der entscheidende Orientierungspunkt bei der Beurteilung der Eindringtiefe.

 

Der Eingriff:

Die erste Anwendung entfernt die Oberhaut und dringt bis zur oberen Lederhaut ein: Die Haut erscheint rosa. Der nächste Laserstrahl dringt in den oberen unteren Anteil der Lederhaut ein: Die Haut nimmt eine weißlich-braune Farbe an. Der dritte Laserstrahl dringt tiefer in die tiefe Lederhaut ein: Die Haut nimmt eine gelblich-braune Farbe an. Dies stellt den absoluten Endpunkt des sicheren Resurfacing dar.

 

Auch wenn Restfalten bleiben, sollte kein weiteres Resurfacing durchgeführt werden, wenn diese bräunliche Farbe einmal beobachtet wird. Es ist weit sicherer, den Patienten eines zweiten Verfahrens zu unterziehen, als das Risiko der überschießenden Vernarbung einzugehen. Ob nach der Operation Verbände oder Salben angewandt werden, ist eine Frage der individuellen Vorliebe und hat bei guter Überwachung des Patienten keinen Einfluss auf das Ergebnis. Gegenwärtig ziehen wir geschlossene Wundverbände vor.

 

 

Die Oberhautregenerierung tritt normalerweise innerhalb von sieben bis zehn Tagen nach der Behandlung ein; danach können weniger fettige Salben eingesetzt werden. Da die Talgdrüsen über drei bis fünf Wochen nicht richtig arbeiten, wird gewöhnlich ein Feuchtigkeitsspender erforderlich. Mit der zunehmenden Normalisierung der Fettausscheidung kann die Notwendigkeit der Mittel entsprechend überprüft werden. Abdeckendes Make-up dient zwei Zwecken: Es ermöglicht dem Patienten eine Rückkehr zu den täglichen Aktivitäten und es bietet Schutz vor der Sonne. Deckende Kosmetika können schon zwischen zehn Tagen und zwei Wochen nach der Behandlung verwendet werden.

 

Die Anwendung von Sonnenschutzmitteln zum Blocken von UVA-Sonnenlicht ist zur Vorbeugung von postoperativen Hyperpigmentierungen wichtig. Lichtschutz wird notwendig und das Tragen von Hüten und Sonnenbrillen empfohlen. Bei noch vorhandener Rötung sind Aktivitäten, wie Golf, Tennis, Schwimmen und Joggen am Tage einzuschränken.

 

Die üblichen Laser für diesen Eingriff sind der CO² -Laser und der Erbium-Laser.

 

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