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Schlaf / Träume

Baby träumt im Schlaf

Die Natur hat den Körper so konzipiert, dass er sich im Schlaf von den Strapazen des vergangenen Tages erholt.

Im Schlaf sinkt der Puls, Atemfrequenz und Blutdruck nehmen ab, doch das Gehirn selbst arbeitet ständig weiter - auch im Schlaf. Viele im Großhirn zwischengespeicherte Ereignisse, müssen in den Hippocampus weitergeleitet werden, wo die menschlichen Erinnerungen längerfristig gespeichert werden. Da diese Sortierarbeiten im Gehirn die Reizverarbeitung stören würde und damit verbunden zu Halluzinationen führen könnte, geschieht dieser Prozess nicht im wachen Zustand.

Im Schlaf durchlebt der Mensch fünf unterschiedliche Stadien. Im ersten Stadium, der Einschlaf-Phase, werden die Augen geschlossen und man befindet sich im halbwachen Zustand, die dem sich bereits die Augenbewegungen verlangsamen. Anschließend kommt ein Leichtschlafstadium, das als erste wirkliche Schlafphase gewertet wird, direkt gefolgt von der bekannten Tiefschlaf-Phase, in der sowohl Atmund und Herzschlag als auch der Blutdruck sehr regelmäßig sind. Die Durchblutung des Gehirns und die Körpertemperatur hingegen nehmen ab. Diese Phase dauert rund 60 bis 90 Minuten an, ehe sie nahtlos in den REM-Schlaf übergeht. In dieser Schlafphase reduziert der Körper den Muskeltonus auf ein Minimum und es kann zu sehr lebhaften Träumen kommen. Erkennbar macht sich diese Phase auch durch schnelle Augenbewegungen, die namensgebend für diese Phase sind, denn REM steht für "Rapid Eye Movement" - schnelle Augenbewegungen.

Diese fünf Phasen durchläuft der Körper in einer Nacht gleich mehrere Male. Das Schlafbedürfnis eines jeden Menschen ist zwar sehr unterschiedlich, sollte jedoch fünf Stunden nicht unterschreiten. Für einen gesunden Erwachsenen beträgt eine gesunde Schlafenszeit ca. 7 Stunden, bei Jugendlichen ca. 9 Stunden und bei einem Kleinkind noch rund 16 Stunden. Der Eintritt der Müdigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab. Lässt der Alltag es zu, hat der Körper eine feste Abfolge und innere Uhr, mit der sich der Körper an Tag und Nacht orientiert. Arbeitet man in verschiedenen Schichtdiensten, kann man sich nicht nach der inneren Uhr stellen, sondern greift auf Rituale zurück, wann man schläft, um die Erschöpfung auszugleichen. Wird man zusätzlich durch äußere Faktoren, wie Medikamente, Genussmittel oder ähnliches, beeinflusst, ist eine gewöhnliche Regelung des Schlafs nicht möglich.

Das Träumen geschieht während der REM-Phase, die der Körper wie oben beschrieben mehrfach durchläuft. Dementsprechend träumt jeder Mensch mehrmals pro Nacht. Erinnern kann man sich an diese Träume nur selten, auch wenn sie von lebhaften Bildern und intensiven Gefühlen geprägt sind.

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