Warzen - Behandlung mit Säure
In zahlreichen Präparaten, die in der Apotheke frei erhältlich sind, ist Salizylsäure enthalten. Die Darreichungsformen reichen von Tinkturen über Cremes bis zum Pflaster für Dornwarzen. Die Säure lockert das starre Gewebe, die dicke Hornhaut der Warze kann Schicht für Schicht abgetragen werden. Diese Art der Behandlung ist schonend, schmerzlos, aber langwierig und erfordert Konsequenz über mehrere Wochen. Bei unsachgemäßer Anwendung drohen allerdings Verletzungen der gesunden Haut - vor allem durch Salizylsäurepflaster.
Rascher geht es mit Hilfe des Hautarztes. Er kann eine Tinktur verordnen, die zusätzlich einen Viren abtötenden Bestandteil enthält (Aldara 5%, Verrumal Lösung, Solco derman, Guttaplast oder Canthrone Plus). Will man die unschönen Warzen unbedingt möglichst rasch loswerden, dann sind allerdings radikalere Methoden nötig. Bei Flachwarzen raten die Mediziner meist zum Abwarten. Denn sie heilen in der Regel von selbst und ohne Narben ab, während fast alle Behandlungsformen Spuren hinterlassen.

